KKV befürwortet Vorschlag für dynamisierte Pendlerpauschale
Der KKV Bayern begrüßt den Vorstoß der bayerischen Regierungsfraktionen, die Pendlerpauschale jährlich der Preisentwicklung anzupassen.
"Angesichts der stetig steigenden Energiekosten helfen Einmalzahlungen nicht weiter", sagt Landesvorsitzender Dr. Klaus-Stefan Krieger. "Wir brauchen eine dauerhafte Entlastung der Erwerbstätigen." Nach den jüngsten Angaben des Statistischen Landesamtes pendelten 2021 in Bayern 4,4 Millionen Menschen zur Arbeit. München ist mit einer halben Million in Deutschland die Stadt mit den meisten Einpendlern. Die zweitstärkste Pendlerachse in der Bunderepublik liegt zwischen Fürth und Nürnberg.
"Eine nachhaltige Entlastung dieser großen Bevölkerungsgruppe ist auch eine Frage der Gerechtigkeit", betont Krieger. "Mit ihren Einkommen finanziert sie die jetzigen Entlastungspakete des Staates entscheidend mit. Da der Staat aufgrund der Preissteigerungen mehr Steuern einnimmt, müssen bei Lohn- und Einkommenssteuer auch höhere Werbungskosten anerkannt werden." Als Verband von Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung hat sich der KKV bereits in der Vergangenheit für eine angemessene Anerkennung der Fahrtkosten bei den durch den Beruf veranlassten Aufwendungen eingesetzt.