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Meditation zu Christkönig 2021

Meditation zu Christkönig 2021
Datum:
Veröffentlicht: 20.11.21
Von:
Klaus-Stefan Krieger

In seiner Meditation zum Christkönigsfest nimmt Geistlicher Beirat Konrad Herrmann auf das Verhör Jesu durch Pilatus Bezug. PIlatus habe in dem Prozess nur an sein Amt und seine Aufgabeim römischen Reich gedacht. Ihm sei es um Machterhalt gegangen. Jesus dagegen habe gewollt, dass alle Menschen erfahren, welche Lebensqualität sie bekommen, wenn Gott seine Herrschaft beginnen lässt. "Jesus ist vor allem nach dem Evangelisten Markus der Knecht Gottes, von dem Jesaja sagt: Er ist der Knecht Gottes, der im Dunkel wandelte und keinen Lichtstrahl sah und dennoch vertraute auf Gott seinen Herrn. Jes. 50, 10. Sich in der Ohnmacht vor Pilatus als König zu bezeichnen, verlangt von Jesus das absolute Vertrauen auf Gott und sein Reich."

Herrmann stellt eine Verbindung zum so. Synodalen Prozess her: "Vertreter der Laien, Bischöfe und Ordensleute ringen zurzeit um eine Neuorientierung der Kirche in Deutschland." Herrmann meint, dass dabei der Blick auf das Reich Gottes verstellt ist. "Ich befürchte, dass man ähnlich wie Pilatus zu sehr auf Machterhalt, bzw. Erneuerung der Machtstruktur schaut." Doch, so Herrmann "alles gelingt nur wie bei Jesus mit dem Blick auf das kommende Reich Gottes."