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Meditation zum 2. Sonntag im Jahreskreis 2022

Wunder zu Kana
Datum:
Veröffentlicht: 15.1.22
Von:
Klaus-Stefan Krieger

Geistlicher Beirat Konrad Herrmann legt in seiner Meditation das Weinwundr bei der Hochzeit zu Kana aus. Wein sei in der Bibel ein Zeichen der FReude in Fülle. Daher bringen vor dem Einzug ins gelobte Land die Kundschafter dem Mose eine Weintraube, so schwer, dass nur zwei Mann sie tragen können - Zeichen der Überfülle im Land Israel. Jedoch: "Die Verheißungen waren groß, die Ernüchterung im neuen Lande eine Provokation". Herrmann zieht den Vergleich: "Uns ergeht es in dieser schwierigen Corona-Zeit ähnlich. Viele Menschen sehnen sich nach Zeit „der Fülle“ vor der Corona-Epidemie und fordern sie in ihren Demonstrationen zurück." Dann lenkt er den Blick auf Jesu Mutter, die die verdutzten Diener bei der Hochzeit ermutigt, auf Jesu Abeisung hin Wasser in die Krüge zu füllen. "Maria sagt mit ihren Worten auch uns: Was Er euch sagt, das tut, auch wenn in uns so viel dagegen spricht. (...) Den Mut zum Handeln bekommt nur der, der es mit dem Glauben an den gegenwärtigen Christus ernst nimmt."