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Predigtgedanken von Konrad Herrmann zum 2. Fastensonntag 2020

Datum:
Veröffentlicht: 21.3.20
Von:
Klaus-Stefan Krieger
Wenn Gott Abraham auffordert, aus seiner Heimat wegzuziehen in ein neues Land, so ist das vor allem die Aufforderung, Gott in die Mitte des Lebens zu stellen. So legt Geistlicher Beirat Konrad Herrmann die Lesung am 2. Fastensonntag aus. Auch wir sollen Gott in den Mittelpunkt stellen. Daher sieht Herrmann die Corona-Krise als Anstoß, darüber nachzudenken, ob wir Gott nicht aus der MItte unseres Leben verdrängt haben. "Wir dürfen uns über unsere Gesundheit freuen, sollen aber trotzdem uns fragen: Wozu ist sie da? Dass ich für die Familie da bin, ich Sport treiben kann, Reiseziele planen kann, Musik und die Schönheit der Welt betrachten kann... Gott hat sie für uns gemacht, doch er bleibt der Geber."

Wenn Gott Abraham auffordert, aus seiner Heimat wegzuziehen in ein neues Land, so ist das vor allem die Aufforderung, Gott in die Mitte des Lebens zu stellen. So legt Geistlicher Beirat Konrad Herrmann die Lesung am 2. Fastensonntag aus.

Er folgert daraus: "Was ist dann Nachfolge, wie sie für alle gottgläubigen Menschen verbindlich ist? Gott muss der Mittelpunkt sein, auf den mein ganzes Leben hinzielt. Die Wege und die Mittel dürfen nicht entscheidend werden und sein. Entscheidend ist, wie ich sie als Mittel auf dieses große Ziel verwende und ausrichte. Sie dürfen nie sich verselbständigen und den Mittelpunkt ersetzen."

Für die gegenwärtige Situation empfiehlt er: "Könnte nicht die ganze Corona (= Krone) Krise ein kleiner Tipp sein, was wir als Krone unseres Lebens setzen sollen? Haben wir wirklich Gott als Mittelpunkt total verdrängt?" "Wir dürfen uns über unsere Gesundheit freuen, sollen aber trotzdem uns fragen: Wozu ist sie da? Dass ich für die Familie da bin, ich Sport treiben kann, Reiseziele planen kann, Musik und die Schönheit der Welt betrachten kann... Gott hat sie für uns gemacht, doch er bleibt der Geber und damit auch Herr."